Die Grundlage der Ausstellung

1985, anlässlich der 2000-Jahr-Feier der Stadt Augsburg wurde von dem Handelshistoriker Professor Dr. Kellenbenz, dem Kulturwissenschaftler Dr. Dr. Wolfgang Knabe und dem Zoologen Dr. Michael Gorgas die Idee geboren, den Spuren der Augsburger Handelshäuser im 16. Jahrhundert zu folgen, die Entdeckungsfahrten mitfinanziert und Kaufleute an die entdeckten Küsten geschickt hatten, um dort neue Handelsmärkte zu erschließen.

Um historischen Küstenrouten auf authentischem Kurs folgen zu können, mit dem gleichen Beförderungsmittel ‚Schiff‘ aus dem gleichen Blickwinkel historische Berichte zu erleben, vor Ort – auf teils heute unbewohnten Inseln oder in verlandeten Buchten – die wissenschaftliche Spurensuche aufzunehmen, wurde 1987 von dem Kulturwissenschaftler Dr. Dr. Wolfgang Knabe eine Forschungsgruppe ins Leben gerufen. Er baute ein kleines Schiff, das 1990 vom Oberbürgermeister der Stadt Augsburg auf den Namen Mercator getauft und als kleinstes deutsches Forschungsschiff in das Hamburger Seeschiffahrts-Register eingetragen wurde.

Die Mercator im Pazifik

Bis heute ist die Mercator über 20.000 Seemeilen auf den Spuren des Augsburger Handels unterwegs – im Indischen Ozean, im Atlantik und der Labradorsee- sowie zuletzt  im Pazifischen Ozean.  Aus den Ergebnissen und Erlebnissen dieser Expeditionen schöpft das Mercateum mit seiner Ausstellung, das das Abenteuer Welthandel zeigt.